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<pre>Der hochverdiente Dreier kam auch in spielerischer Hinsicht einem Empfehlungsschreiben für ein weiteres Jahr in der Bundesliga gleich.  <p> Samstag, 27. Januar 2018 um 18:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p>  Neben Haris Seferovic und Stefan Aigner, die in der letzten Saison zusammen für 21 Treffer verantwortlich zeichneten, haben sich die Hessen im Sturm mit Luc Castaignos verstärkt, der es bei Twente Enschede in der Vorsaison immerhin auf zehn Tore brachte. <p> Es war zum Haareraufen! Lange Zeit liefen die Wolfsburger in der Partie gegen Borussia Dortmund einem Rückstand hinterher, ehe der Foulelfmeter durch Rodriguez für den nicht unverdienten Ausgleich sorgte. Allerdings hatte der VfL die Rechnung ohne Kagawa gemacht, der nur zwei Minuten später (93.) den BVB auf die Siegerstraße schoss. <p>  Obwohl Werder mit drei Niederlagen in Folge in die Rückrunde startete (da es am 17. Spieltag auch eine Pleite setzte, begann für Werder das Jahr 2017 mit vier Niederlagen am Stück) ist Bremen das zweitbeste Team der Rückrunde — nur die Bayern waren mit zwei Punkten mehr noch besser.  </pre>


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<pre>Zu diesen bösen Folgen wäre am Neckar wohl sogar bereits eine weitere Punkteteilung zu zählen: Drei Unentschieden hatten die tabellarische Klettertour der Werks-Kicker schon an den jüngsten vier Spieltagen merklich ausgebremst.  <p> Zuletzt musste sich das Team von Weinzierl mit einem 0:0 gegen den FC Köln begnügen. Dabei blieben die Augsburger zum dritten Mal in Folge ohne Gegentreffer.  <p>  Den bislang letzten Heimsieg für Wolfsburg gab es Anfang Dezember — das war ein 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach. <p> Nachdem Bayer zuletzt zwei Mal in Folge „nur“ auf dem vierten Rang gelandet war, wird sich die Mannschaft im zweiten Trainer-Jahr von Roger Schmidt wahrscheinlich deutlich stabilisieren — schon in der letzten Rückrunde hatte sich schließlich angedeutet, dass in den Rheinländern noch immer ein heimlicher Bayern-Jäger steckt. <p>  Sollten sich Fortune und Pech innerhalb einer Saison tatsächlich ungefähr die Waage halten, kann sich die Elf von Niko Kovac somit auf viele fröhliche Stunden freuen — schließlich dürfte es etliche glückliche Momente brauchen, um den gebrauchten Nachmittag in Leipzig wieder auszugleichen.  </pre> 


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<pre> An der Weser war man mit dem Auftritt bei den 96ern keineswegs zufrieden. Werder-Stürmer Max Kruse war richtig sauer: „Alles, was wir in den letzten Wochen richtig gemacht haben, haben wir jetzt falsch gemacht. Wir waren gar nicht da, komplett lethargisch.“  <p> Gegen die Borussen gerieten die Berliner in der 29. Minute aus einem Elfmeter in Rückstand, zwei Minuten später folgte der Ausgleich. Nach drei weiteren Zeigerumdrehungen führte der Hauptstadt-Klub sogar mit 2:1, am Ende stand es 4:2.  <p>  Wichtig wird sein, dass der BVB in der VW-Arena wieder zu alter Kaltschnäuzigkeit zurückfindet. <p>  Die Pleite gegen die Eintracht ist ein Spiegelbild der bisherigen Saison: Stark gespielt, aber durch eine katastrophale Chancenauswertung und schwaches Verteidigen steht man wieder einmal mit leeren Händen da. <p>  Gerade einmal ein mageres Pünktchen Vorsprung haben die Knappen auf den VfB vorzuweisen.  </pre>


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<pre> Vor allem der jüngste 2:1-Erfolg gegen den FC Augsburg war gleich aus mehrerlei Hinsicht von großer Bedeutung: Einerseits, weil es sich bei den Fuggerstädtern um einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf handelt, andererseits, weil Hoffenheim nun die notwendige psychische Reife bewies, die für einen Klassenerhalt vonnöten ist.  <p> Statt auf eine strenge Defensive und eine destruktive Spielweise zu setzen, verblüfft Bremen mit einer offensiven Ausrichtung — frei nach dem Motto: Angriff ist die bessere Verteidigung.   <p> Die zu Buche schlagenden 16 Tore werden lediglich von den Teams aus Nürnberg und Stuttgart unterboten, denen das Wasser bekanntlich jeweils bis zur Oberkante der Unterlippe steht. <p>  Sollte sich Leipzig und Bayern mit einem Remis trennen, könnte Hoffenheim den Abstand auf dieses Duo auf sieben Zähler reduzieren — ein Heimsieg gegen Nachzügler Werder Bremen vorausgesetzt. Nach dem bisherigen Saisonverlauf gibt es wohl nur wenige, die daran zweifeln.  <p> Um tatsächlich ein gewichtiges Wörtchen um die Vergabe der Europapokalplätze mitreden zu können, müssen die „Wölfe“ ihre Heimbilanz langsam, aber sicher aufpolieren.  </pre>


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<pre> Mit Blick auf die trüben Serien haben am kommenden Samstag beide Kontrahenten keine überzeugenden Argumente für den so wichtigen Dreier anzubieten: Am vertrauenswürdigsten mutet da noch die Wolfsburger Verlässlichkeit gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn an.  <p> Mit dem Sieg im Klassiker hat die Borussia nicht nur ihre Zugehörigkeit zur Top 4 bekräftigt, sondern auch den Rückstand auf die Münchner auf nur mehr überschaubare fünf Punkte verkürzt — weshalb sich das Team in den nächsten Wochen sogar zum heimlichen Meisteranwärter mausern kann.  <p>  Selbst der Rückstand nach 37 Minuten vermochte es letztlich nicht, die Hausherren entschieden aus dem Konzept zu bringen. Im Gegenteil, ein Eigentor von Xabi Alons brachte das Volksparkstadion nach 5Minuten endgültig zum Kochen, als dieser eine Freistoß-Hereingabe von Aaron Hunt ins eigene Tor abfälschte. <p>  Gegen den Sport-Club wurde den Rheinländern nun eine Schwäche zum Verhängnis, die zunehmend kuriose Züge trägt: Als sich Chicharito kurz vor Schluss die ultimative Chance auf den Siegtreffer bot, versagten dessen Nerven einmal mehr am ominösen Punkt.  <p> Apropos verteidigen: Das klappte am vergangenen Wochenende beim Überraschungserfolg gegen Dortmund in bester Manier.  </pre>


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